Archiv für November 2007

VOLLMONDNACHT

Sitzt ein Fuchs in seinem Bau,
wünscht sich eine schöne Frau.
Sieht den Vollmond denkt sofort:
‘Meine Frau die find ich dort.’
Unterm freien Himmelszelt,
sitzt ein Hund der laut Hals bellt.
Er bellt laut Hals den Vollmond an,
wie verzaubern dieser kann.
Sitzt ‘ne Oma in dem Wind,
hört dort schreien laut ein Kind.
Man hört das Telefon noch raus,
sie rennt nicht zurück ins Haus.
Träumt sich nur auf einen Mond,
voll beleuchtet und bewohnt.

Von Jasmin, 28. November 2007, 16:52 Uhr

In eine Schüssel wird Schnee locker eingefüllt, in eine andere wird Schnee festgedrückt. Die Kinder bringen beide Schüsseln in den Gruppenraum und stellen sie nebeneinander auf den Tisch. Welcher Schnee schmilzt schneller?
Ein kleiner Schneemann wird in den Kühlschrank gestellt - was passiert mit ihm?
Zwei Teller werden ins Freie gestellt, in einen Teller gießen die Kinder etwas Wasser. Was passiert mit den Schneeflocken, wenn sie in diese Teller fallen?
Die Kinder geben in ein Glas einen Eiswürfel und füllen es randvoll mit Wasser auf. Jetzt sehen die Kinder, wie Eis schwimmt und dass dabei nur ein kleiner Teil des Eises aus dem Wasser herausragt. Wenn das Eis im Wasser wieder schmilzt, wird dann das Wasser im Glas überlaufen? Das ist ein spannendes Experiment! So wie der Eiswürfel im Wasserglas schwimmt, so schwimmen im Meer die riesigen Eisberge. Die Seeleute können also nur die Spitze der Eisberge sehen, doch der größere Teil liegt unter Wasser. Das ist gefährlich, denn die Schiffe können auf dieses Eis auflaufen und an den harten Spitzen und Kanten des Eisberges zerbrechen.
Wenn man auf Eis Salz streut, dann schmilzt das Eis an dieser Stelle zu Wasser. Doch kann das Wasser gleich wieder zu Eis erstarren, wenn es ausreichend kalt ist. Das zeigt die Eiswürfelkette: Auf einen Eiswürfel wird Salz gestreut, dann drückt man auf diese Stelle einen zweiten Eiswürfel fest, streut wieder Salz, drückt den nächsten Eiswürfel an u. s. w. So wird Stück um Stück die Eiswürfelkette zusammengebaut.
Einige Eiswürfelbehälter werden einfach mit unterschiedlich gefärbtem Wasser gefüllt und ins Eisfach gestellt. Wenn man dann ein paar Stunden später nachsieht, sind daraus bunte Eiswürfel geworden. Wenn man diese nun auf einen großen weißen Teller legt, können die Kinder zusehen, wie die Eiswürfel schmelzen und wieder zu Wasser werden. Dabei verlaufen die Farben und mischen sich miteinander. Welche Farben werden wohl entstehen?
Es empfiehlt sich, die Eiswürfel mit Lebensmittelfarbe zu färben, da die bunten Eiswürfel doch sehr dazu verleiten, daran zu lecken ….
Wenn man Eiswürfel test mit der Hand umschließt, schmelzen sie besonders schnell, weil der Körper ja immer ca. 37 Grad warm ist. Aber wer wird Schmelzmeister in der Gruppe? Auf los geht’s los: Jeder nimmt einen Eiswürfel in die Hand und versucht, ihn in der Hand zu erwärmen, bis er völlig geschmolzen ist. Wer es als erster schafft, ist Schmelzmeister. Ganz clevere reiben sich vorher kräftig die Hände …!
Und jetzt mal andersrum: Wer ist der/die Frostigste der Gruppe? Bei wem schmilzt der Eiswürfel am langsamsten?
Eiswürfel in Zeitungspapier, Wolle, Plastikfolie, Thermoskanne, Holzschachtel, eingepackt und einen ohne Verpackung daneben gelegt. Welcher ist am ehesten geschmolzen, welcher hat sich am längsten gehalten.
Legt man die Eiswürfel in eine mit Wasser gefüllte Glasschüssel, so können die Kinder beobachten, wie die Eiswürfel teils über, teils im Wasser schwimmen. Vielleicht sind die Eiswürfel ja Schiffe! Aber Vorsicht: Sie werden ständig kleiner. Wie sieht das Wasser aus, wenn alle Eiswürfel geschmolzen sind? Ist es jetzt kälter als vorher?
Wer schafft es, aus Eiswürfeln einen hohen Turm zu bauen?
Bei diesem Experiment ist zu erkennen, dass Wasser wenn es zu Eis gefriert mehr Platz braucht, sich ausdehnt. Dazu braucht man nur ein Glas mit Wasser. Den oberen Wasserstand mit einem Stift markieren und das offene Glas (unbedingt offen, sonst könnte das Glas platzen) ins Gefrierfach stellen. Ist das Wasser nach einiger Zeit gefroren, sieht man, dass das Eis über den Strich reicht. Das bedeutet, es hat sich nach oben ausgedehnt. Das ist auch der Grund warum sich über den Winter hinweg auf den Straßen immer wieder Schlaglöcher bilden. Wasser dringt in die Ritzen und Spalten des Asphalts ein und gefriert. Durch die Ausdehnung werden ganze Steinsbrocken ausgebrochen.

Von Jasmin, 28. November 2007, 16:44 Uhr

Es war zu einer Zeit, da gab es den Nikolaus zwar schon, aber er war noch nicht DER Nikolaus, sondern er hieß einfach Nikolaus. Das war damals ein ganz gebräuchlicher Vorname, wie heute zum Beispiel Klaus, was ja nichts anderes ist, als die Abkürzung von Nikolaus.

Der Nikolaus wanderte eines Tages, es war übrigens der 6. Dezember, vor ganz, ganz vielen Jahren, in einen tief verschneiten Wald. Es war so kalt, dass sich an seinem Bart richtige Eiszapfen bildeten. Der Nikolaus trug einen dicken, warmen, roten Wintermantel, sowie pelzgefütterte Stiefel. Damit seine Ohren nicht kalt wurden, hatte er eine große, rote Mütze übergezogen.

Wie er so mit seinen großen Schritten durch Eis und Schnee stapfte, traf er plötzlich ein kleines, halb erfrorenes Kind, das ganz allein durch den düsteren Schneewald lief und jämmerlich weinte.

„Warum weinst du so?” wollte Nikolaus wissen. Das Kind schluchzte: „Beim Spielen im Wald habe ich meine Freunde verloren und jetzt kann ich den Weg nach Hause nicht mehr finden. Und außerdem habe ich Angst, nach Hause zu gehen!” Das Kind schlug die Augen zu Boden und erst jetzt sah der Nikolaus, dass es nur einen Stiefel an hatte; der andere Fuß war barfuß und schon ganz blau vor Kälte. „Ich habe nämlich meinen anderen Stiefel verloren”, sagte das Kind, „und wenn mein Vater das hört, bekomme ich Schläge. Er kann mir keine neuen Stiefel kaufen, denn wir sind sehr arm!”

„Wie ist das denn passiert, dass du den einen Stiefel verloren hast?” fragte Nikolaus. „Ich hatte mich ja verlaufen und plötzlich war der Weg zu Ende. Vor mir war ein tiefer Graben. Da bekam ich Angst und bin in meiner Not einfach über den Graben gesprungen. Als ich auf der anderen Seite landete, bin ich so tief im Schnee eingesunken, dass der eine Stiefel stecken blieb. Ich konnte nur noch den Fuß herausziehen. Dann habe ich versucht, den Stiefel herauszubekommen, aber er saß zu fest!” Das Kind begann wieder zu weinen.

Dem Nikolaus tat das frierende Kind leid. Er hob es in seine Arme und wickelte es in seinem roten Mantel, so dass nur noch sein Kopf herausschaute. Mit dem Kind in seinen Armen setzte er dann seinen Weg durch den tief verschneiten Wald fort.

Das Kind war so erschöpft, dass es sehr bald einschlief. Nikolaus lächelte und aufmerksam schaute er nach dem Graben aus, von dem das Kind gesprochen hatte.

Als das Kind nach einiger Zeit von Nikolaus geweckt wurde, glaubte es seinen Augen nicht zu trauen. In dem dunklen Wald stand auf einem kleinen Schneehügel eine brennende Kerze und in dem geheimnisvoll flackernden Licht sah das Kind – ja was wohl? – den verlorenen Stiefel!

Nikolaus hatte ihn gefunden und ausgegraben. Aber in dem Stiefel war kein Schnee – den hatte Nikolaus herausgeklopft. Der Stiefel war bis oben hin gefüllt mit Nüssen, Apfelsinen und Lebkuchen, die Nikolaus als Wegzehrung dabei gehabt hatte und die er nun dem hungrigen Kind schenkte. Das Kind war so glücklich und dankbar, dass es den Nikolaus einlud, mit zu sich nach Hause zu kommen.

Das tat der Nikolaus und er kam jedes Jahr wieder; besuchte das arme Kind und brachte ihm jedes Mal einen Stiefel voller Süßigkeiten mit. Als der Nikolaus sah, wie sehr sich das Kind darüber freute, beschloss er, allen Kindern der Erde eine solche Freude zu machen. Seitdem kennt man ihn als DEN Nikolaus und der 6. Dezember ist der Nikolaustag. Und als Erinnerung an die Begegnung mit dem Kind im Wald steckt der Nikolaus seine Geschenke auch heute noch in den Stiefel.

Von Jasmin, 28. November 2007, 16:42 Uhr

Fingerspiel - Aus dem Fenster schau ich raus

Aus dem Fenster schau ich raus,
suche nach dem Nikolaus.

Ist das seine Zipfelmütze?
Nein, das ist die Kirchturmspitze.

Sieht das wie sein Rucksack aus?
Nein, es ist der Baum vorm Haus.

Doch sein Bart, so lang und weiß…
ist ein Zapfen ganz aus Eis.

Seht euch nur die Stiefel an.
Sie gehör`n dem Nachbarsmann.

Doch da winkt mir einer zu.
Nikolaus, das bist ja du.

Von Jasmin, 28. November 2007, 16:39 Uhr

Zubereitung

1. Eine Auflaufform fetten. Die Äpfel schälen und in Stücke schneiden, in die Auflaufform geben und mit Zimt und Zucker bestreuen. Die Orange auspressen und den Saft über die Äpfel geben.

2. Eier trennen, Eiweiß mit einer Prise Salz steif und die Eigelbe mit dem Zucker schaumig schlagen. Zu den Eigelben Quark, Grieß und Orangenabrieb geben und miteinander verrühren. Anschließend den Eischnee unterheben und die Masse auf den Äpfeln verteilen.

3. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa 30-40 min. backen.

Von Jasmin, 27. November 2007, 16:12 Uhr

Zubereitung

1. Mehl in eine Schüssel sieben und die gemahlenen Mandeln und Haselnüsse hinzugeben. In die Mitte eine kleine Mulde drücken und die Eigelb hineingeben. Die kalte Butter in Flöckchen dazugeben, sowie den Zucker und die Prise Salz. Zu einem glatten Mürbeteig verkneten.

2. Teig in fünf Teile teilen und jeweils zu einer ca. 25 cm langen Rolle formen. Diese auf ein Brett legen und mit Alufolie abdecken. Zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

3. Backofen auf 190 Grad (Ober-und Unterhitze) vorheizen. Die Rollen in Stücke schneiden und aus diesen kleine Kipferl formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und auf der mittleren Schiene 8 bis 10 Minuten backen.

4. Kipferl noch warm in der Puderzucker-Vanillezucker-Mischung wenden - vorsichtig, denn sie zerbrechen leicht.

Von Jasmin, 27. November 2007, 16:11 Uhr

3schweine_g.jpg

Von Jasmin, 11. November 2007, 14:51 Uhr

Rolle, rolle, rolle

der Tisch, der ist so volle,der Bauch, der ist so leer ,

und brummt wie ein Bär.

Piep, piep, piep,

wir haben uns alle lieb!

Jeder soll essen was er kann,

nur nicht seinen Nebenmann.

Piep, piep, piep 

wir wünschen uns einen Guten Appetit !

Von Jasmin, 11. November 2007, 13:02 Uhr

Schau dir dieses Häuschen an, darin schläft der Weihnachtsmann.
Mit der Hand eine Faust bilden.den Daumen in der Faust verbergen.
Er hat sich schön zugedeckt, dann wird er nicht aufgeweckt.
Die andere Hand auf die Faust legen.
Der Wind bläst-hui-die Decke weg! Der Weihnachtsmann kriegt einen Schreck!
Die Hand von der Faust pusten.
Er springt aus seinem Bett heraus und sieht noch ganz verschlafen aus.
Den Daumen strecken und die Augen reiben!

Von Jasmin, 11. November 2007, 13:00 Uhr

Fünf klitzekleine Weihnachtsmänner gingen in den Wald.

Sie wollten eine Tanne holen, denn Weihnachten ist bald. Ganze Hand zeigen.
Der erste sagt: “Puh, ist das schwer!” Daumen zeigen!
Der zweite ruft: “Ich kann nicht mehr!” Zeigefinger zeigen!
Der dritte heult: “Es piekt, oh weh!” Mittelfinger zeigen!
Der vierte stolpert in den Schnee. Ringfinger zeigen!
Der fünfte, der Kleinste, der hat es gemacht, der hat den Tannenbaum heimgebracht. Kleinen Finger zeigen!

Von Jasmin, 11. November 2007, 12:59 Uhr