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JASMIN's Kindergarten-Weblog
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Artikel in der Kategorie 'Gedichte & Reime'

Ich war einmal ein grünes Ding,
ich kroch von Blatt zu Blatt
und fraß un fraß von Tag zu Tag,
ich wurde niemals satt.

Dann fielen mir die Augen zu,
ganz dunkel war es ringsumher.
Ich schlief ganz fest den Winter lang,
von Eis und Schnee weiß ich nichts mehr.

Es wurde warm und hell um mich
nach langer dunkler Nacht.
Ich weckte mich und streckte mich:
Nun bin ich aufgewacht.

Ich krieche aus der Höhle raus
und spür den Sonnenschein.
Weit breite ich die Flügel aus
und flieg in den Frühling hinein.

Von Jasmin, 8. August 2007, 18:21 Uhr

jasmins_kiga_weblog_schnaddel_di_daddel.jpg

Download des Reims als PDF-Datei: jasmins_kiga_weblog_schnaddel_di_daddel.pdf

Von Jasmin, 7. August 2007, 18:02 Uhr

Was wäre ich nur ohne dich?
Bleib ein lieber Freund für mich!
Streit vorbei! Aus und Ende!
Komm, wir reichen uns die Hände!

Gemeinsam sind wir stark!
Alleinsein ist doch Quark!
Zusammen geht es besser!
Da sind wir noch viel kesser!

Von Jasmin, 4. August 2007, 11:17 Uhr

Es war einmal ein Mann…

Es war einmal ein Mann,
Der hatte einen Schwamm.
Der Schwamm war ihm zu nass,
Da ging er auf die Gass’.
Die Gass’ war ihm zu kalt,
Da ging er in den Wald.
Der Wald war ihm zu grün,
Da ging er nach Berlin.
Berlin war ihm zu groß,
Da wurd’ er ein Franzos’
Franzos’ wollt’ er nicht sein,
Da ging er wieder heim
Zu seiner Frau Elise,
Die kocht’ ihm grün Gemüse.
Da mußt’ er dreimal niesen:
Hazzi! Hazzi! Hazzi !

Von Jasmin, 25. Juli 2007, 07:32 Uhr

Nach Sturmfahrten
und Flautentreiben
auf der hohen See des Lebens
sehne ich mich danach
bei dir meine Anker zu werfen
die Segel zu streichen
die Ruder einzuziehen
das Steuerrad aus der Hand zu geben
in deinen Hafen einzulaufen
bei dir anzulegen
festen Boden unter den Füssen zu spüren
beim Anblick
deiner offenen Arme

( Erich Fried )

Von Jasmin, 21. Juli 2007, 09:06 Uhr

Es krabbelt am Füßchen,
es kitzelt an den Knien,
da kribbelt die Krabbe -
wo krabbelt sie hin?

Zum Mündchen, zum Öhrchen
und über die Backen:
Sie will ja dem Kindlein
die Nasenspitz zwacken.

Die kleine Krabbe ist mit allen Fingern einer Hand
unterwegs. So kann sie streicheln, kitzeln und schließlich zwacken.

Von Jasmin, 17. Juli 2007, 16:27 Uhr

Anbetung

Wir sind mit unserer Königsmacht
schwermütig hergeritten.
Es schneite auf uns Tag und Nacht,
auf Mann und Pferd und Schlitten.

Die Tür geht auf, es summt der Wind,
wir beugen unsern Rücken,
da wir die Krippe und das Kind
im Dämmerlicht erblicken.

Hier ist das Gold, der Weihrauch hier
und hier, o Kind, die Myrrhen.
Du lächelst, und schon fühlen wir,
wie wir uns ganz verwirren.

Wir haben anders dich geglaubt.
Nun treten wir ins Dunkel
und heben ab von unserm Haupt
der Kronen Goldgefunkel.

Das Wissen von der bunten Welt,
vom Meer und seinen Häfen,
von Mond und Stern am Himmelszelt,
wir streifen’s von den Schläfen.

Das Ich, das trotzig sich erschuf
Über den andern allen,
will nun wie ein verlorner Ruf
im Innersten verhallen.

Wir neigen unsers Alters Gram
auf deine kleinen Hände.
Und in dem Neigen wundersam
geht alle Not zu Ende.

Die Pferde drauen schütteln sich
und klirren mit den Glocken.
Und lautlos fallen Strich an Strich
darüberhin die Flocken.

Manfred Hausmann (1898 - 1986)

Von Jasmin, 11. Juli 2007, 19:22 Uhr

Geburtstag ist im Allgemeinen,
ein Tag, wo Hinz und Kunz erscheinen.
Sie schütteln dir dann deine Hand,
vergebens wäre Widerstand.Sie wünschen dir so allerlei.
Und denken sicherlich dabei
„Er zählt nun wieder ein Jahr mehr”
Das freut sie innerlich wohl sehr.

Und alle, die sich her verirrten,
die musst du auch noch schön bewirten.
Geburtstag ist schon eine Last,
sei froh, wenn du am Schalttag hast.

Autor: Horst Winkler - LINK: verseschmiede.com

Von Jasmin, 11. Juli 2007, 17:40 Uhr

Wo tut’s weh?
Hol ein bißchen Schnee,
hol ein bißchen kühlen Wind,
dann vergeht es ganz geschwind !

Wo tut’s weh?
Trink ein Schlückchen Tee,
iß ein Löffel Haferbrei,
morgen ist es längst vorbei !

Von Jasmin, 6. Juli 2007, 07:27 Uhr

Warum denn weinen?
Schau doch, wie die Sonne lacht
und die Katze sprünge macht,
wie Annett die Puppe wiegt
und der Wind die Pappeln biegt,
wie der Starmatz pfeift und hüpft
und die Maus durch Gräser schlüpft,
wie der Kirschbaum blüht und blüht
und die weiße Wolke zieht,
wie der Ball zum Himmel springt
und die Lerche steigt und singt.

Von Jasmin, 6. Juli 2007, 07:25 Uhr