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JASMIN's Kindergarten-Weblog
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Artikel in der Kategorie 'Gedichte & Reime'

Weihnachtsbäumlein

Das Weihnachtsbäumlein
es war einmal ein Tännelein
mit braunen Kuchenherzlein
und Glitzergold und Äpflein fein
und vielen bunten Kerzlein:
Das war am Weihnachtsfest so grün
als fing es eben an zu blühn.

Doch nach nicht gar zu langer Zeit,
da stands im Garten unten,
und seine ganze Herrlichkeit
war, ach, dahingeschwunden.
die grünen Nadeln warn’n verdorrt,
die Herzlein und die Kerzlein fort.

Bis eines Tags der Gärtner kam,
den fror zu Haus im Dunkeln,
und es in seinen Ofen nahm -
Hei! Tats da sprühn und funkeln!
Und flammte jubelnd himmelwärts
in hundert Flämmlein an Gottes Herz.

Christian Morgenstern (1871 - 1914)

Von Jasmin, 5. Dezember 2007, 17:08 Uhr

Die Nacht vor dem heiligen Abend

Die Nacht vor dem heiligen Abend
da liegen die Kinder im Traum.
Sie träumen von schönen Sachen
und von dem Weihnachtsbaum.

Und während sie schlafen und träumen
wird es am Himmel klar
und durch den Himmel fliegen
drei Englein wunderbar.
Sie tragen ein holdes Kindlein,
das ist der heilige Christ.
Es ist so fromm und freundlich
wie keins auf Erden ist.

Und während es über die Dächer
still durch den Himmel fliegt
Schaut es in jedes Bettlein
Wo nur ein Kindlein liegt
und freut sich über alle,
die fromm und freundlich sind,
denn solche liebt von Herzen
das himmlische Kind.

Heut schlafen noch die Kinder
und sehen es nur im Traum,
doch morgen tanzen und springen sie
um den Weihnachtsbaum.

Robert Reinick (1805-1852)

Von Jasmin, 5. Dezember 2007, 17:07 Uhr

Advent

Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt,
Und manche Tanne ahnt, wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird,
Und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
Streckt sie die Zweige hin - bereit,
Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.

Von Jasmin, 5. Dezember 2007, 17:06 Uhr

Der Stern

Hätt einer auch fast mehr Verstand
als wie die drei Weisen aus Morgenland
und ließe sich dünken, er wär wohl nie
dem Sternlein nachgereist wie sie;
dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest
seine Lichtlein wonniglich scheinen läßt,
fällt auch auf sein verständig Gesicht,
er mag es merken oder nicht,
ein freundlicher Strahl
Des Wundersternes von dazumal.

Wilhelm Busch (1832 - 1908)

Von Jasmin, 5. Dezember 2007, 17:05 Uhr

Weihnachtszeit

O schöne, herrliche Weihnachtszeit!
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
teilt seine lieben Gaben aus.
Und ist das Häuschen noch so klein,
so kommt der heilige Christ hinein,
und alle sind ihm lieb wie die Seinen,
die Armen und Reichen, die Grossen und Kleinen.
Der heilige Christ an alle denkt,
ein jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst uns freuen und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein!
Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)

Von Jasmin, 5. Dezember 2007, 17:05 Uhr

VOLLMONDNACHT

Sitzt ein Fuchs in seinem Bau,
wünscht sich eine schöne Frau.
Sieht den Vollmond denkt sofort:
‘Meine Frau die find ich dort.’
Unterm freien Himmelszelt,
sitzt ein Hund der laut Hals bellt.
Er bellt laut Hals den Vollmond an,
wie verzaubern dieser kann.
Sitzt ‘ne Oma in dem Wind,
hört dort schreien laut ein Kind.
Man hört das Telefon noch raus,
sie rennt nicht zurück ins Haus.
Träumt sich nur auf einen Mond,
voll beleuchtet und bewohnt.

Von Jasmin, 28. November 2007, 16:52 Uhr

Nunni, butti, Wiegelein,
auf dem Ast ein Vögelein.
Vöglein hat das Nest gemacht.
Kindchen, schlaf die ganze Nacht

Von Jasmin, 4. November 2007, 18:34 Uhr

Eine Sonnenblume steht an unsrem Gartenzaun.
Aussen gelbe Blätter, innen ist sie braun.

Kommt ein Vogel angeflogen, hat gar Hunger sehr.
“Bitte, liebe Sonnenblume, gib mir Kerne her.”

Die Sonnenblume gibt ihm Kerne ohne Zahl.
“Danke liebe Blume, bis zum nächsten Mal!”

Von Jasmin, 20. September 2007, 17:52 Uhr

Was raschelt in dem Blätterhaufen?
Wer mag wohl darin laufen?
Dippel-dappel hin und her
rischel-raschel kreuz und quer.

Ha! Ich seh’ ein Schnäuzchen blitzen
und auch viele Stachelspitzen.
Ich glaube, daß ihr es schon wißt,
daß das ein kleiner Igel ist.
Ich glaub’, er ist davon gelaufen,
denn ich hör’ nichts mehr im Blätterhaufen.

Von Jasmin, 20. September 2007, 17:51 Uhr

Wir bauen uns ein Kasparhaus-
Da schaut der Kaspar zum Fenster raus.

Kommt der böse Max daher
Und ärgert unseren Kaspar sehr.

Der Kaspar, der macht schwuppdiwupp
Und bläst den Maxl um.

Da kommt ein großes Krokodil,
Das unsern Kaspar fressen will.

Der Kaspar wird vor angst ganz blass
Und schlüpft schnell in ein großes Fass.

Das Krokodil sieht hin, sieht her, sieht hin, sieht her
Und findet keinen Kaspar mehr.

Da geht das Krokodil nach Haus
Und der Kaspar lacht es aus: hahaha

Von Jasmin, 30. August 2007, 11:13 Uhr