Artikel in der Kategorie 'Experimente'

Gummibärchenboot und tauchende Kerze
Benötigte Materialien:

Eine große, möglichst durchsichtige Schüssel
Gläser verschiedener Größen
Teelichter
Gummibärchen
und natürlich jede Menge Wasser

Versuchsdurchführung:

Starten kann der Versuch sehr gut mit der Geschichte, daß die Gummibärchen
unbedingt tauchen wollen, aber da sie ja Gummibärchen sind, natürlich nicht nass
werden dürfen, weil sie ja sonst total glitschig würden. Bewerkstelligen können dies die
Gummibärchen, indem man sie in eine leere Schale eines Teelichtes setzt, vielleicht
noch mit etwas Watte ausgepolstert, und ein leeres oder -besser gesagt- ein mit Luft
gefülltes Glas mit der Öffnung nach unten über die Gummibärchen stülpt und unter die
Wasseroberfläche drückt. Wird das Ganze mit einem brennenden Teelicht gemacht, so
sollte ein möglichst grosses Glas gewählt werden, damit die Kinder zumindest einige
Zeit das Feuer unter Wasser bestaunen können. Auch wenn der Versuch Kerze mit Glas
löschen erst später beschrieben wird, kann an dieser Stelle eventuell schon darauf
hingewiesen werden, dass nach Auslöschen der Kerze das Wasser etwas in das Glas
hinein steigt. Warum die Gummibärchen nicht nass werden, ist ähnlich zu erklären wie
im vorherigen Versuch, nur daß diesmal das Wasser nicht in das Glas hinein steigen
kann, weil es ja ansonsten die Luft im Glas zusammen drücken, also komprimieren
müsste.
Und was würde passieren, wenn wir das Glas 10m unter Wasser drücken? In 10m Tiefe
ist ja der Druck doppelt so hoch wie der normale Luftdruck. Der Druck, der auf der Luft
im Glas lastet, wäre also auch verdoppelt und somit würde sich das Volumen der Luft
halbieren, mit anderen Worten: das Glas wäre nur noch zur Hälfte mit Luft gefüllt.

Von Jasmin, 1. Januar 2008, 19:09 Uhr

Kein Sturm im Wasserglas, sondern ein Sonnenuntergang !

Weißt du eigentlich, wie die beeindruckenden orangen und roten Farbtönen eines Sonnenuntergangs entstehen?
Versuch doch einmal selber einen zu erzeugen - mitten am Tag, wenn du möchtest.

Fülle ein Glas bis ein paar Zentimeter unter den Rand mit Wasser und stell es vor eine weiße Wand.
Leuchte mit einer sehr hellen Lampe oder einem Blitzlicht durch das Glas und schau, ob du
irgendwelche Farben an der Wand siehst.

Jetzt misch einen Teelöffel Milch in das Wasser und leuchte noch einmal mit dem Licht durch das Glas.
Was siehst du jetzt?

Der Grund für die tollen Farbtöne:
Die Milch filtert einige der Farben aus dem Licht, nur Orange und Rot kommen durch bis zur Wand.
Bei einem “echten” Sonnenuntergang wird das Sonnenlicht von kleinen Rauch - und Schmutz-Partikeln gefiltert,
sodass der Himmel orange und rot aussieht.

Von Jasmin, 7. August 2007, 21:42 Uhr

Sprengen mit Erbsen

Erbsen, Linsen & Co. können ganz schön was anrichten :-)

Früher wurden Sie zum Sprengen von Felsen verwendet - und doch finden
wir sie immer wieder auf unserem Mittagstisch, zum Beispiel in Form von Linsensalat oder Erbsenreis.
Hier kannst du selber als Sprengmeister tätig werden.

Organisiere dir einen Plastikbecher (ein sauberer Joghurtbecher zum Beispiel) - verwende auf keinen
Fall ein Glas - und fülle diesen Becher zu zirka einem Drittel mit Wasser voll. Nun schütte so
viel Gipspulver hinein, dass sich über dem Wasser ein kleiner Gips-Berg gebildet hat und rühre gut um.

Wichtig für deine Sicherheit ist hier die Reihenfolge: Schütte immer zuerst das Wasser,
und dann erst den Gips in den Becher, nie umgekehrt!

Nun kommen die Hülsenfrüchte in den Gips - rühre also eine Hand voll Erbsen, Bohnen oder
Linsen in den Gips, bevor er hart wird. Nach ein paar Stunden kannst Du schon das Ergebnis bewundern

Der Grund für dieses durchschlagende Ergebnis: Die Erbsen, Linsen und Bohnen beginnen zu quellen,
wenn sie mit Wasser in Berührung kommen. Gleichzeitig wird der Gips aber hart und unnachgiebig -
die einzige Möglichkeit für die Hülsenfrüchte ist also, sich den Platz zu schaffen, indem sie den Gips
mit unglaublicher Kraft zersprengen.

Von Jasmin, 7. August 2007, 21:32 Uhr

Material:
Pinsel
rote, blaue und gelbe Temperafarben (flüssig oder fest)
Gläser mit Wasser
weißes Papier

Durchführung:
Die drei Grundfarben werden von den Kindern nebeneinander auf das Papier gemalt. Dann
werden die Kinder aufgefordert, durch Mischen andere Farben herzustellen und diese
ebenfalls aufzumalen (bei flüssigen Farben kann direkt auf dem Papier gemischt werden).
An dieser Stelle sollten die Begriffe „Grundfarben“ und „Mischfarben“ eingeführt, die
einzelnen Farben benannt und ihre Herstellung besprochen werden. Anschließend können
auch die Mischfarben untereinander oder mit den Grundfarben weitergemischt werden.
Der Mischungsvorgang kann auch gut in den Gläsern beobachtet werden, in denen die
Pinsel ausgespült werden.

Von Jasmin, 7. August 2007, 21:29 Uhr

Material:
Luftballon
Flasche
Strohhalm
viel Luft

So geht’s:

Den Luftballon in die Flasche stecken und aufzublasen wird nicht funktionieren, da bereits Luft in der Flasche ist.
Mit einem Trick kann man diese Schwierigkeit umgehen: Einen Strohhalm zwischen Flaschenhals und
Luftballon stecken. So kann die Luft aus der Flasche entweichen und der Luftballon kann in der
Flasche aufgeblasen werden.

Von Jasmin, 26. Juli 2007, 07:30 Uhr

Regenwürmer in freier “Wildbahn” zu beobachten ist sicher, speziell, was ihre Fortbewegungsart unter der Erde anbetrifft, nicht ganz einfach. Ohne viel Aufwand lässt sich aber ein Beobachtungsglas herstellen Dazu wird ein Marmeladenglas oder Einmachglas mit feuchter Erde gefüllt. Regenwürmer sammeln ist für die Kinder, insbesondere kurz nach einem Regenguss, ein leichtes und vor allem macht es ihnen Spaß. Zur Not kann man aber auch Regenwürmer kaufen. Ein paar Regenwürmer ins Glas gesetzt, und schon kann man die herrlichsten Bewegungsstudien machen. Was tun eigentlich die Regenwürmer und was fressen sie?

Oben auf die Erde kommen Zwiebelreste, Kaffeesatz, einige zerkleinerte Blätter. Nun abwarten, bis die Regenwürmer Hunger bekommen. Dann schlängeln sie sich nämlich nach oben und holen sich Nahrung. Dabei graben sie Gänge in die Erde, die man auch beobachten kann. Wenn nun die Würmer wieder in den Garten ausschüttet werden, merkt man, dass die Würmer fast alles aufgefressen und in feine Erde verdaut haben. Außerdem haben sie durch ihre Gänge die Erde aufgelockert.

Übrigens haben Regenwürmer ihren Namen daher, weil sie bei Regen aus der Erde kommen. Das kann man sehen wenn man etwas Wasser ins Glas gießt. Dann kommen sie schnell an die Oberfläche.

Von Jasmin, 22. Juni 2007, 16:52 Uhr

Frösche kann man in einem Glas oder Aquarium aufziehen. Dabei ist wichtig,
dass ausreichend viele Wasserpflanzen und klares Teichwasser im Behälter sind.
Zusätzlich werden mit Algen bewachsene Schilfstängel in das Glas gestellt.
Auch Steine müssen im Wasser sein und so aufgetürmt werden, dass sie über den Wasserspiegel hinausragen.
Diesen Platz brauchen die kleinen Frösche, wenn sie sich in Landtiere verwandelt haben.
Ferner sollte ein Fliegennetz oder ähnliches über dem Becken angebracht sein, so dass einerseits
die Frösche atmen können, sie aber andererseits genug Sauerstoff bekommen. Die Metamorphose des Frosches
gleicht einem Wunder. In drei Monaten verwandelt sich eine Kaulquappe in einen Frosch.
Die Kinder können diese Entwicklung täglich beobachten. Wenn sie so ein Naturwunder
einmal erlebt und gesehen haben, werden sie mehr Achtung vor diesen kleinen Lebewesen
haben und sie schützen wollen.
Das können die Kinder im Frühling beobachten:

Aus den Eiern schlüpfen winzige Kaulquappen. Diese sind kaum größer als zwei mm und haben weder Augen noch Maul. Nach ein paar Tagen wachsen die Kiemen, gleichzeitig die Augen und ein kleines Maul. Jetzt können die Kaulquappen mit ihren Hornzähnchen Algen abknabbern und fressen.

Nach einiger Zeit wachsen die Kiemen nach innen und die Hinterbeine bilden sich aus. Etwas später wachsen auch die Vorderbeine, und der Schwanz bildet sich langsam zurück.

Allmählich verwandelt sich der kleine Frosch immer mehr in seine richtige Gestalt als Landtier.
Sind die Frösche ausgewachsen, muss man sie mit Obstfliegen und Wasserflöhen füttern.
Sie nehmen ihre Nahrung nur noch außerhalb des Wassers auf.

Von Jasmin, 22. Juni 2007, 16:29 Uhr

Material:
ein Glas
einen großen Teller
Wasser
eine Tüte getrocknete Erbsen.

So geht’s:
Das Glas etwa 2 cm mit Wasser füllen, Erbsen randvoll hinzu geben.
Nun das mit Erbsen und Wasser gefüllte Glas auf einen Teller stellen. Nach einigen Stunden
werden die unteren Erbsen zu quellen beginnen und die oberen aus den Glas herausdrücken,
diese fallen dann auf den Teller und es gibt dann Geräusche.

Von Jasmin, 22. Juni 2007, 15:57 Uhr

Pflanzen brauchen Licht zum Leben. Um an Licht zu kommen, ist ihnen daher
kein Weg zu umständlich, wie dieser Versuch zeigt:

Material:
3 Filmdöschen mit Deckel
kleines Messer
9 Bohnen
Watte
Wasser

So geht’s:
In ein Filmdöschen seitlich mit dem Messer zwei größere Löcher bohren.
Alle drei Döschen mit Watte ausfüllen und in jedes Döschen drei Bohnen in die Watte legen
und gießen. Filmdöschen Nummer Eins wird mit dem Deckel verschlossen.
Filmdöschen Nummer Zwei bleibt offen. Das dritte Döschen (mit den Löchern an der Seite)
wird ebenfalls mit dem Deckelverschlossen. Jetzt heißt es warten. Jeden Tag gießen.

Nach rund einer Woche sieht man die ersten Ergebnisse. Die Keimlinge in dem geschlossenen Behälter
haben sich nur wenig entwickelt. Ihre Blätter haben kein Blattgrün, da ihnen das Licht fehlte.
Aus dem offenen Döschen wachsen die Bodenkeimlinge hinaus – Richtung Zimmerdecke.
Erstaunlich ist aber, was mit dem dritten Filmdöschen passiert ist. Weil der Deckel ein Wachsen nach
oben verhinderte, haben die Keimlinge den “Notausgang” genommen. Durch die seitlichen Löcher
sind sie dem Licht entgegengewachsen.
Erklärung:
Erst im Sonnenlicht bilden die Pflanzen den grünen Farbstoff, das Blattgrün.
Mit diesem Blattgrün kann die Pflanze einen einfachen Zucker herstellen. Diesen Zucker braucht sie zum Leben.
Er gibt ihr Energie. Dieser Vorgang heißt Photosynthese. So ist also zu verstehen, was im dritten Döschen geschehen ist. Die Bodenkeimlinge haben das Hindernis überwunden und den Weg zum Licht gefunden.

Von Jasmin, 22. Juni 2007, 15:55 Uhr

Benötigt wird:
Glas mit Wasser
8 Teelöffel Salz
Schale mit flachem Boden
Zwirnfaden

So geht’s:

Salz im Wasser rühren. Ein paar Löffel von der Salzlösung in die Schale geben.
Wasser verdunsten lassen, so dass nur noch eine Salzkruste in der Schale übrigbleibt.
Das dauert ein bis zwei Tage. Von der Kruste ein Stück abbrechen und den Faden um einen
Löffel und ein Salzstück binden. Faden ins Wasser tauchen und den Löffel über das Glas legen.
Die Salzkristalle wachsen.

Von Jasmin, 22. Juni 2007, 15:53 Uhr